Dinge die ich hasse – Drei Fäden

Ich beginne ein neues Knäul Wolle und habe drei Fäden die mich frech angrinsen…

Zum Glück war es nicht ganz so viel was ich da aus dem Bauch meines Knäuls geholt und aufgewickelt habe. Da ich zu beginn noch nicht wusste, wie stark der Farbraport ist, hab ich das kleine Knäul erstmal beiseite gelegt. 

Ganz schlimm ist das auch mit plötzlich auftauchenden Knoten. Ich mag sie nicht mitstricken. Ich schneide sie raus und vernähe die Enden. Aber bei einem Muster das aus der Wolle kommt ist das total blöd. Da fehlt dann oft ein gutes Stück. Und der Monk in mir kann mit den dann irgendwie nicht passenden Socken nicht leben. Also wickel ich dann soviel Wolle ab bis es passt.

Besonders doll ärgert mich das bei teurer Sockenwolle. Auf dem Bild ist ja eine der günstigeren zu sehen. Aber das ist mir auch schon bei teuren untergekommen und das ärgert mich dann. Kann ja passieren, das der Faden reisst. Aber können diese Knäule nicht als B-Ware verkauft werden?

Was meint ihr? Hattet ihr das auch schon? Wie geht ihr damit um?

Die Strickprobe

Des einen Freud des anderen Leid. Oder so ähnlich.

Ich mache sie nicht gern. Ich will eigentlich viel lieber direkt mit dem richtigen Stück anfangen… und was macht man danach damit?

Was macht ihr eigentlich mit euren Strickproben? Bei mir ist das unterschiedlich. Manchmal hebe ich sie auf. Zum Beispiel wenn ich nicht direkt mit dem Projekt anfange und benutze es am Ende falls nötig zum zusammennähen der Einzelteile. Aber meistens ribbel ich es gleich wieder auf und beginne mit dem richtigen Stück.

Besonders, wenn wie bei dem Cardigan von weareknitters die Wolle so knapp bemessen zu sein scheint.

Ich gebe es zu, meist mache ich keine Probe. Wie ist es bei Euch? Strickprobe ja oder nein?

Down to the river

Im letzten Urlaub habe ich mit dem Tuch „Down to the River“ begonnen. Diese Anleitung habe ich auf der Wollmesse in Leipzig bei PondeRosa gekauft. Das Tuch, welches als Anschauungsobjekt ausgestellt war, hab ich allerdings größer in Erinnerung als mein fertiges Stück. Aber es passt 2 mal um den Hals, ist also lang genug 😉

Ich habe mit der Wolle „Luxus High-Twist“ von PondeRosa gestrickt. Gefühlt habe ich für die Socken- und Tuchwolle mit der 4er schon eine rellativ dicke Nadel genommen. Trotzdem ist das Tuch auf der Anleitung sehr viel lockerer und es sieht auch größer aus. Vielleicht ich muss das Tuch doch spannen oder ich hab bei der Anleitung was falsch interpretiert…

Mir gefällt die Farbe „21 JUN 1875“ richtig gut. Das Muster von dem Tuch ist auch für Anfänger geeignet, da es in der ersten Hälfte immer 2 linke und 2 rechte Maschen im Wechsel sind und danach linke und rechte Reihen. 

Wer sich die Bilder genau angesehen hat,, wird festgestellt haben, dass noch Wolle übrig geblieben ist. In der Anleitung stand, dass das Tuch fertig ist, wenn entweder die Wolle zu Ende ist oder nur noch 5 Maschen auf der Nadel sind. 

Die Wolle lässt sich toll verarbeiten und fühlt sich wirklich gut an. Ich freue mich schon die andere Wolle die ich von ondeRosa gekauft habe zu verstricken. 

Jetzt werden erstmal ein paar Socken beendet und dann versuche ich mich mal an einem Drachenschwanz mit Wolle von der Diakonie. 

PS: Ich habe diesen Beitrag jetzt 3 mal geschrieben, weil er immer wieder „verschwunden“ war oder besser zu einem alten Entwurf zurück verwandelt war. Falls jetzt irgendwas komisch klingt oder durcheinander ist liegt es daran, dass ich jetzt nicht mehr wweiß, was ich wie schreiben wollte…

Socken sind fertig…

…und verschenkt. Und zwar an zwei liebe Kolleginnen. Wie das manchmal so kommt, unterhält man such auch mit den Kollegen mal über die Hobbys.

Als ich erzählt habe, dass ich stricke sagte eine der Kolleginen : selbstgestrickte Socken sind doch die besten Socken. Da ich einige fertige Exemplare zu Hause hatte und die Größe auch passte versprach ich ihr ein Paar mitzubringen. Ich brachte ihr zwei Paar mit, damit sie auswählen konnte. Sie entschied sich für das Modell „Dezassa“ von Birgit Freyer (aus dem Sockenabo Dezember 2015). Die Wolle gab es im Dezember dazu. Ich glaube es war camino alpaca by Bremont aus Peru. Auf jeden Fall unglaublich weich…

Eine weitere Kollegin, die in diesem Moment der Auswahl mit im Zimmer war hatte Glück. Sie lobte das „übergebene“ Paar so sehr und beteuerte wie sehr sie handgestrickte Socken mag, dass ich ihr das andere Paar schenkte. Die Größe passte zwar nicht so richtig, aber das war ihr egal 😉

Beide mussten mir versprechen, dass sie mir Bilder für den Blog schicken. Denn das hatte ich vorher mal wieder vergessen. Also Bilder für den Blog zu machen…

Das zweite Paar ist auch nach einer Anleitung von Birgit Freyer aus dem Sockenabo. Es ist das Modell „Waterfall“ (Juni 2016) die Wolle ist glaube ich von Opal. Bei Interesse schau ich nochmal nach. Ich hebe ja die Banderole für gewöhnlich auf…

Und weil ich grade bei den Kollegen bin: hier noch die Mütze die sich eine ganz liebe Kollegin gewünscht hat. Da so eine Mütze ja recht schnell geht, hab ich ihr den Gefallen natürlich gern getan 🙂 Die Wolle hatte ich über und das Design ist von mir 😉

Wollefest 4. Teil – die Wolle

So, nun also endlich der Beitrag über die Wolle die ich auf der Messe in Leipzig gekauft habe.

Eigentlich habe ich nur an 2 Ständen Wolle gekauft. Bei der Diakonie:

Die Garne sind wunderbar weich und sehr schön von Hand gefärbt. Und der Preis war einfach unschlagbar 🙂 Und ich hab auch schon die ein oder andere Idee für die Verwendung…

Und bei PondeRosa:

Beim bunten Bündel hab ich versucht die einzelnen Farben genauer zu erwischen. Aber meine Handykamera ist keine Spiegelrefexkamera 😉

Die Farben: Gelb, Rot, Lila, Grün, Blau und Orange.

Die Farben sind unglaublich intensiv und die Wolle fühlt sich wunderbar an. Ich habe den linken Strang im Urlaub angenadelt mit dem Tuch „Down to the River“ auch von PondeRosa (ein Bild im vorigen Beitrag). Und sie lässt sich genau so toll verarbeiten wie ich es mir vorgestellt habe. Wenn es fertig ist gibt es natürlich Bilder 😉

Where I sit I knit…

Wenn ich in den Urlaub fahre habe ich eigentlich immer auch was zum Stricken oder zum Häkeln dabei. Denn es findet sich immer ein Moment um mal ein paar Reihen zu werkeln.

Hier waren wir in Andratx auf dem Wochenmarkt und bei einer Pause – zack Strickzeug raus…. oder in der Strandbar in Paguera bei einer Sangria…

Ich stricke auf dem Bild übrigens mit Luxus-HighTwist (Farbe „21. Jun 1871“) von PondeRosa das Tuch „Down to the River“ auch von PondeRosa, mit Nadeln von KnitPro.

Wenn ich mit dem Auto (natürlich nur als Beifahrerin) oder Bahn unterwegs bin kann ich auch schon wärend der Reise mit dem entspannen beginnen. Beim Fliegen ist es schon etwas schwieriger. Bei Aufgabegepäck kommt das Strickzeug in den Koffer und stellt kein Problem dar. Aber wenn ich mal nur mit Handgepäck reise wird es schon schwieriger…

Da ich zu große Angst habe, das mir die Nadeln „abenommen“ werden, hab ich mich bisher immer nicht getraut. Ich habe schon gelesen, dass einige für den Fall einen frankierten Rückumschlag in der Tasche haben. Aber was ist, wenn sich die Sicherheitsleute nicht die Mühe machen diesen vermutlich nur für mich wertvollen Umschlag zur Post zu bringen? Neeee, da hab ich zu viel Angst das ich es nie wieder sehe….

Ich haber allerdings schonmal erfolgreich eine Häkelnadel in meiner Ferdermappe zwischen den ganzen Stifen im Handgepäck „versteckt“. Ich dachte im schlimmsten Fall kauf ich mir eine neue Häkelnadel. Aber das Stück an dem ich grade arbeite leidet wenigstens nicht.

Was für Erfahrungen habt ihr denn schon gemacht? Wurden euch schonmal Nadeln in der Sicherheitskontrolle abgenommen oder habt ihr ein bisher unentdecktes Schmuggeltalent?

Wolle-Fest 3. Teil – Der Wollabroller

Ich wollte schon lange einen Wollabroller haben. Ich finde es praktisch, die Knäule aufzustecken und dann die Wolle schön einfach abzuwickeln zum Stricken. Ja, ich gebe zu, es nichts für unterwegs. Aber für das Stricken zu Hause auf dem heimischen Sofa ist ein Wollabwickler wirklich toll.

Auf der Messe fand ich dann den Stand von Fabularasa und Ulrich Foken (hier seine Flickr-Seite und seine Webseite). Auf einem Bistrotisch waren die Fabularasa-Wollabroller in vielen unterschiedlichen Farben aufgestellt. Einer schöner als der andere, ich konnte mich nur schwer entscheiden. Letzten Endes ist es dann das Modell in Türkis geworden.

Meine Strick-Freundin Simone, die ja auch auf der Messe war sagte, dass sie auch schon einen Wollabroller von Ulich Foken habe und mehr als zufrieden sei. Sie kaufte auch gleich noch einen weiteren. Es gibt Dinge, von denen können Stricker*innen gar nicht genug haben. Und dazu scheint nicht nur Wolle zu gehören 😉 Sie sagte auch, dass es  eine eigene Revelry-Gruppe nur für die Bsitzer und Liebhaber der Fabularasa-Wollabroller gibt. Da musste ich doch direkt mal vorbei schauen und beitreten…

Meiner hat die Nummer 7816