Bärbels Tuch

Dieses Tuch ist nicht für Bärbel (zumindest nicht meins), es ist von Bärbel. Also zumindest nehme ich das an, denn es ist ein Design von Bärbel Bögle. Ich habe auf dem Wollefest in Leipzig am Stand der Diakonie dieses schöne Tuch gesehen.

Das leicht verhüllte Modell im Hintergrund ist die liebste Strick- und Häkelfreundin/Kollegin/Mitbewohnerin Anne, welche freundlicherweise das Tuch in die Kamera hält mit dem Zettel auf dem steht wo ich die kostenlose Anleitung herbekomme. In diesem Fall war das Ravelry. Ich habe mir also gleich diese tolle Wolle dazu ausgesucht und sobald ich abends im Zug saß bei Ravelry nach der Anleitung gesucht. damit ihr nicht so lange suchen müsst hier der Link.

Und hier Bilder vom fertigen Tuch.

Ich mag die bunten Frühlingsfarben und die Wolle ist superweich und sehr schon zu stricken. Aber bisher war ich auch immer sehr zufrieden mit der Wolle von der Diakonie. Einziges Manko ist, dass die Lauflänge wohl eine andere ist als beim Anschauungsobjekt, denn es ist recht kurz. Also ich bekomme es einmal um den Hals, so das die Spitze und die Enden vorn liegen, aber nicht sehr lang (ein Knoten wird schon schwer). Aber es ist traumhaft weich… Vielleicht wird es nach dem Waschen und spannen noch etwas größer.

Down to the river

Im letzten Urlaub habe ich mit dem Tuch „Down to the River“ begonnen. Diese Anleitung habe ich auf der Wollmesse in Leipzig bei PondeRosa gekauft. Das Tuch, welches als Anschauungsobjekt ausgestellt war, hab ich allerdings größer in Erinnerung als mein fertiges Stück. Aber es passt 2 mal um den Hals, ist also lang genug 😉

Ich habe mit der Wolle „Luxus High-Twist“ von PondeRosa gestrickt. Gefühlt habe ich für die Socken- und Tuchwolle mit der 4er schon eine rellativ dicke Nadel genommen. Trotzdem ist das Tuch auf der Anleitung sehr viel lockerer und es sieht auch größer aus. Vielleicht ich muss das Tuch doch spannen oder ich hab bei der Anleitung was falsch interpretiert…

Mir gefällt die Farbe „21 JUN 1875“ richtig gut. Das Muster von dem Tuch ist auch für Anfänger geeignet, da es in der ersten Hälfte immer 2 linke und 2 rechte Maschen im Wechsel sind und danach linke und rechte Reihen. 

Wer sich die Bilder genau angesehen hat,, wird festgestellt haben, dass noch Wolle übrig geblieben ist. In der Anleitung stand, dass das Tuch fertig ist, wenn entweder die Wolle zu Ende ist oder nur noch 5 Maschen auf der Nadel sind. 

Die Wolle lässt sich toll verarbeiten und fühlt sich wirklich gut an. Ich freue mich schon die andere Wolle die ich von ondeRosa gekauft habe zu verstricken. 

Jetzt werden erstmal ein paar Socken beendet und dann versuche ich mich mal an einem Drachenschwanz mit Wolle von der Diakonie. 

PS: Ich habe diesen Beitrag jetzt 3 mal geschrieben, weil er immer wieder „verschwunden“ war oder besser zu einem alten Entwurf zurück verwandelt war. Falls jetzt irgendwas komisch klingt oder durcheinander ist liegt es daran, dass ich jetzt nicht mehr wweiß, was ich wie schreiben wollte…

Where I sit I knit…

Wenn ich in den Urlaub fahre habe ich eigentlich immer auch was zum Stricken oder zum Häkeln dabei. Denn es findet sich immer ein Moment um mal ein paar Reihen zu werkeln.

Hier waren wir in Andratx auf dem Wochenmarkt und bei einer Pause – zack Strickzeug raus…. oder in der Strandbar in Paguera bei einer Sangria…

Ich stricke auf dem Bild übrigens mit Luxus-HighTwist (Farbe „21. Jun 1871“) von PondeRosa das Tuch „Down to the River“ auch von PondeRosa, mit Nadeln von KnitPro.

Wenn ich mit dem Auto (natürlich nur als Beifahrerin) oder Bahn unterwegs bin kann ich auch schon wärend der Reise mit dem entspannen beginnen. Beim Fliegen ist es schon etwas schwieriger. Bei Aufgabegepäck kommt das Strickzeug in den Koffer und stellt kein Problem dar. Aber wenn ich mal nur mit Handgepäck reise wird es schon schwieriger…

Da ich zu große Angst habe, das mir die Nadeln „abenommen“ werden, hab ich mich bisher immer nicht getraut. Ich habe schon gelesen, dass einige für den Fall einen frankierten Rückumschlag in der Tasche haben. Aber was ist, wenn sich die Sicherheitsleute nicht die Mühe machen diesen vermutlich nur für mich wertvollen Umschlag zur Post zu bringen? Neeee, da hab ich zu viel Angst das ich es nie wieder sehe….

Ich haber allerdings schonmal erfolgreich eine Häkelnadel in meiner Ferdermappe zwischen den ganzen Stifen im Handgepäck „versteckt“. Ich dachte im schlimmsten Fall kauf ich mir eine neue Häkelnadel. Aber das Stück an dem ich grade arbeite leidet wenigstens nicht.

Was für Erfahrungen habt ihr denn schon gemacht? Wurden euch schonmal Nadeln in der Sicherheitskontrolle abgenommen oder habt ihr ein bisher unentdecktes Schmuggeltalent?